Frühe Bindungsbeziehungen sind tief verwurzelt in den basalen Rhythmen unseres Körpers. Umgekehrt haben Sicherheit und Geborgenheit einen tiefgreifenden Einfluss auf Körperrhythmen und Organfunktionen. So atmen wir tiefer und unser Herz schlägt langsamer, wenn wir uns sicher fühlen. Diese körperlichen Zusammenhänge spielten in der klassischen Bindungstheorie bisher kaum eine Rolle.

Auf dieser Fachtagung werden unterschiedlichste Körperzugänge zur Eltern-Kind-Bindung und konkrete Modelle der Umsetzung im klinischen Bereich vorgestellt und diskutiert. Der Tag wird von Ursula Henzinger moderiert.

Vom Strom zum Puls: Das phänomenale Bewusstsein der Heilung in der biodynamischen Osteopathie
Karl-Heinz Weber, Osteopath, Wien

Atmung und innere Sicherheit: Warum sichere Bindung die Lungen kräftigt
Thomas Harms, Begründer der EEH, Psychologe, Körperpsychotherapeut, Bremen

Die Kraft des Herzens: Herzbasierte Bindungsförderung in Beratung und Therapie
Karin Meyer-Harms, Psychologin, Körperpsychotherapeutin, Bremen

Adaptation im kontinuierlichen Hautkontakt: 10 Jahre Bonding nach dem Kaiserschnitt im Bethesda-Spital in Basel
Cyril Lüdin, Fachberater für EEH, Kinderarzt, leitender Pädiater Bethesda-Spital, Basel

Von der Idee zum wissenschaftlichen Projekt: Nachsorge- und Qualitätsprojekt im BKH Kufstein – Frühe Hilfen für Eltern und Kind
Andrea Huber-Raß, MSc, Evaluation und Claudia Gruber-Knotz, Fachberaterin für EEH

Rhythmus und Bindung: Die Bedeutung von Langsamkeit für Schwangerschaft, Geburt und erste Lebenszeit
Mechthild Deyringer, Trainerin für EEH, Heilpraktikerin, München


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